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Häufig gestellte Fragen

Auch wenn Sie zu zweit für das selbe Reiseziel zu  einem Termin zur  Reiseimpfberatung kommen, wird das Honorar immer je Person mit dem selben Betrag berechnet, da die unterschiedlichen Risikofaktoren, Vorimpfungen und Begleiterkrankungen jedes einzelnen Patienten berücksichtigt werden müssen und sowohl Anamnese und  Beratung als auch die Impfdokumente immer personenbezogen individuell erstellt werden. Einen Mengenrabatt können wir auch aus Fairness gegenüber anderen Patienten nicht gewähren.

Grundsätzlich für Erwachsene nicht. Egal wie oft und wie lange man Sonografien durchführt, ist es wissenschaftlich belegt, dass der Ultraschall keine schädlichen Folgen oder Strahlen beim Erwachsenen hat.  Bei  Ultraschall vom ungeborenen Fetus im Mutterleib sieht das anders aus und es wird empfohlen, hochenergetischen Ultraschall (Farbduplex) nur so kurz und so wenig wie nötig einzusetzen, da nicht auszuschießen ist, dass für das ungeborenen Kind diese hohen Schallenergien nicht vielleicht doch gewebeschädlich sein könnten. Dazu fehlen noch langfristige Untersuchungen und solange sollte man vorsichtig sein.

Nein, das ist ausdrücklich von den Kostenträgern so festgelegt. Das geschulte Auges des Hausarztes ist für die erste, hausärztliche Stufe des Hautkrebsscreenings vollkommen ausreichend. Wir verwenden trotzdem spezielle beleuchtete Lupen und Dermatoskope.

Das ist je nach Bescheinigung und Zweck bzw. Auftraggeber des Attestes sehr unterschiedlich. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen werden in aller Regel übernommen. Schulbescheinigungen ode Sportatteste grundsätzlich nicht. Wir sagen Ihnen das in der Regel, im Zweifel fragen Sie uns zu Ihrer Sicherheit VOR Erstellung des Attestes durch den Arzt.

Ja. Wenn allerdings diese zusätzlichen Werte nicht Teil der gesetzlichen Vorsorge sind, oder nicht zur Diagnostik einer behandelten Erkrankung gehören, muss der gesetzlich versicherte Patient diese als Selbstzahlerleistung selbst zahlen. Wir berechnen dafür nichts. Lediglich das ausführende Labor stellt die entstandenen Laborkosten dem Patienten in Rechnung.
Sprechen Sie uns gegebenenfalls VOR einer Blutentnahme an, damit wir das klären und besprechen können. Die Labore bieten in der Regel auch eine Vorabauskunft über die zu erwartenden Kosten an. Sie können diese selbst bezahlten Kosten bei der Steuererklärung von der Steuer absetzen (Details hat dazu Ihr Steuerberater).

Nein! Das ist hinreichend und gründlich wissenschaftlich untersucht und belegt, dass die Darmspiegelung und auch die vorherige Vorbereitung die Darmflora, also die Zusammensetzung der guten Darmbakterien nicht schädigt. Die Einnahme von Probiotika (Mutaflor, Symbioflor, Perenterol, Omniflora, Yakult,  etc). nach einer Koloskopie ist nachgewiesen unnötig und verschwendetes (eigenes) Geld. Die guten Darmbakterien verbleiben in den zahllosen Winkeln und mikroskopisch kleinen Vertiefungen der Dickdarmwand. Zudem wirkt das Abführmittel nicht antibakteriell.  Der Dünndarm ist und bleibt vor und nach der Untersuchung in aller Regel keimfrei (wie vor der Untersuchung).

Beachten Sie, dass die Kosten für Endoskopien durch Hausarztpraxen nicht für Kassenpatienten übernommen werden, auch wenn Sie vom Hausarzt-Gastroenterologen in einer Klinik  ambulant durchgedführt werden.

Der Hauptvorteil der DOMINO Messung ist, dass drei Parameter über 24 Stunden simultan aufgezeichnet werden können: Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung. Hierdurch müssen nicht verschiedenen Untersuchungen zeitintensiv nacheinander erfolgen, sondern all dies kann an einem Tag gemessen werden. Viele Patienten schätzen es, das die Blutdruckmessung dabei unbemerkt über den Fingersensor erfolgt und nicht wie konventionell über eine Oberarmmanschette, die sich immer wieder mehr oder weniger stark und unangenehm aufpumpt. Dadurch fällt die Messung weniger auf und man erhält unverfälschte Messwerte. Die DOMINO Messung ist für den Patienten wesentlich weniger störend, dafür beim Blutdruck etwas anfälliger für Messfehler, vor allem, wenn der Fingersernsor nicht richtig sitzt.

Die DOMINO Messung ist leider keine Kassenleistung und kann gesetzlich Versicherten nur als Selbstzahlerleistung angeboten werden.

Nein, die Teilnahme an Disease Management Programmen (DMP) wie Diabetes Typ2, KHK, COPD0 und Asthma ist stets freiwillig. Sie ist aber bei den betreffenden Erkrankungen medizinisch sehr sinnvoll und von den Kostenträgern ausdrücklich gewünscht. Es kann sein, dass wir bestimmte kostenintensive Medikamente nur zu Lasten der gesetzlichen Kassen rezeptieren können, wenn der Patient an dem entsprechenden DMP teilnimmt.

Die Teilnahme DMP kann jederzeit und ohne Fristen vom Patienten, dem Arzt oder auch der Krankenkasse beendet werden. Wird ein DMP durch den Kostenträger beendet, z.B. weil zwei mal geplante Termine nicht eingehalten wurden, muss eine neuerliche Einschreibung erfolgen. Eine weitere Teilnahme ist durch Neueinschreibung möglich, sofern gewünscht.

Zur Messung der Drücke an Armen und Beinen im Rahmen der  Arm-Bein-Index-Messung (ABI) pumpen sich an Arm und Bein Blutdruckmanschetten auf und messen den Blutdruck an der jeweiligen Stelle. Je nach Blutdrucksituation desPatienten kann es bei sehr hohem Blutdruck  notwendig sein, das sich die Manschetten entsprechend stärker aufpumpen. Das mag manchmal kurz etwas unangenehm sein,  ist aber ungefährlich, da sie die Manschetten durch eine Begrenzung des Manschettendruckes nicht so stark aufpumpen können, dass Blutergüsse entstehen könnten oder gar der Patient verletzt werden könnte.

Nein. Das Langzeit EKG zeichnet die winzigen Ströme auf, die das Herz bei seiner Arbeit für die Herzmuskelkontraktion benötigt (Link zu leicht verständlichem Video). Das LZ-EKG selbst gibt keinerlei Ströme oder Impulse an den Patienten ab und ist daher vollkommen ungefährlich.  Wie alle Geräte mit Kontakt zu Patienten wird es regelmäßig von externen Medizinproduktspezialisten auf Sicherheit hin überprüft.

Bei einer konventionellen Langzeitblutdruckmessung wird der Blutdruck über 24 Stunden regelmäßig gemessen. Man bekommt dafür ein kleines Messgerät mit einer Manschette am Oberarm angelegt. Das Gerät misst tagsüber etwa alle 15 bis 30 Minuten und in der Nacht alle 30 bis 60 Minuten den Blutdruck.

Das Gerät speichert alle gemessenen Blutdruckwerte und den Puls, also die Herzschlaggeschwindigkeit (kein EKG). Nach einem Tag wird es in der Arztpraxis ausgewertet. So kann der Arzt sehen, wie sich der Blutdruck im Alltag und während des Schlafs verändert. Geraderer Blutdruckverlauf im Schlaf ist ein wichtiger Hinweis für eine gute oder gestörte Blutdruckregulation.

Diese Untersuchung hilft, Bluthochdruck sicher zu erkennen und die richtige Behandlung zu finden.

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Bei akuten Erkrankungen  (z.B. Erkältung) können Sie gerne ohne eine Terminvereinbarung in unsere Praxis kommen. 

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Samstag nur Hausarztvertrag / Privatpatienten

Die Samstagssprechstunde ist den Privat- und Hausarzt­programm-Patienten unserer Praxis vorbehalten. Sie ist kein Ersatz für den zentralen Notdienst.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns vorbehalten, Kassen­patienten, die einen anderen Hausarzt haben oder nicht in unser Hausarzt­programm eingeschrieben sind, am Samstag nicht zu behandeln.

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  • Sa 03.01.2026 – So 04.01.2026 geschlossen (Notdienst 116 117)

 

Der hausärztliche Notdienst ist in dieser Zeit ganztägig unter der kostenlosen Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) zu erreichen.

Die nächstgelegene Notdienstpraxis befindet sich am St. Josef Hospital in der Gudrunstraße 56, Bochum Mitte.